Reparaturbedingungen der Firma Zweirad Groth


1.  Zur Reparatur übergebene Gegenstände werden nur gegen Rückgabe der Kontrollkarte ausgehändigt.

2.  Auf Verlangen wird dem Kunden (Auftraggeber) bei Vertragsabschluß der voraussichtliche Reparaturpreis mitgeteilt, andernfalls kann der Kunde Kostengrenzen setzen. Kann die Reparatur zu diesen Kosten nicht durchgeführt werden oder hält der Auftragnehmer während der Reparatur die Ausführung zusätzlicher Arbeiten für notwendig, so ist das Einverständnis des Kunden einzuholen, wenn die angegebenen Kosten um mehr als 20% überschritten werden. Die zur Abgabe eines Kostenvoranschlages erbrachten Leistungen werden dem Kunden in Rechnung gestellt, wenn die Reparatur aus vom Auftragnehmer nicht zu vertretenden Gründen nicht durchgeführt werden kann.

3.  Der gesamte Rechnungsbetrag ist bei Aushändigung des reparierten Gegenstandes sofort und ohne Abzüge zu zahlen. Die Zurückhaltung von Zahlungen oder die Aufrechnung mit etwaigen vom Auftragnehmer bestrittenen Gegenansprüchen ist nicht statthaft.

4. Die umseitigen Angaben über die Reparaturfristen beruhen auf Schätzungen und sind nicht verbindlich. Soweit nicht ein späterer Termin vereinbart worden ist, muß die Reparatur innerhalb von 14 Tagen nach der Annahme fertig werden. Sollte die Reparatur nicht innerhalb von 14 Tagen abgeschlossen werden können, ist der Kunde sowie der Auftragnehmer berechtigt, ohne Verpflichtung zur Zahlung von Schadensersatz vom Reparaturauftrag zurückzutreten.

5.  Spätestens 4 Wochen nach Übergabe des zu reparierenden Gegenstandes an den Auftragnehmer ist der Auftraggeber verpflichtet den Reparaturgegenstand abzuholen. Sollte ein späterer Termin vereinbart worden sein, so ist der Reparaturgegenstand spätestens 14 Tage nach dem vereinbarten Termin abzuholen. Bei nicht rechtzeitiger Abholung wird dem Auftraggeber eine Nachfrist per Brief an die letzte bekannte Anschrift gesetzt. Nach Ablauf der Nachfrist wird für jeden weiteren Tag der Aufbewahrung ein Standgeld von 3 Euro für Fahrräder und von 5 Euro für Motorzweiräder berechnet. Für Reparaturgegenstände, die 28 Tage nach der Auftragserteilung bzw. 14 Tage nach einen vereinbarten späteren Termin nicht abgeholt wurden, erlischt jede Haftung des Auftragnehmers.

6.  Wird der Reparaturgegenstand trotz zweimaliger Mahnung nicht abgeholt, erklärt sich der Auftraggeber durch die Kenntnisnahme dieser Allgemeinen Reparaturbedingungen ausdrücklich damit einverstanden, daß das Eigentum an dem Reparaturgegenstand auf den Auftragnehmer übergeht ( § 929 Satz 2 BGB ). Der Auftragnehmer ist sodann berechtigt, den Reparaturgegenstand nach eigenem Ermessen zu verwerten.

7.  Der Auftraggeber ist zur Abnahme der Reparaturarbeit verpflichtet, soweit ihm deren Beendigung angezeigt worden ist und eine etwa vertraglich vorgesehene Erprobung des Reparaturgegenstandes stattgefunden hat. Erweist sich die Reparatur als nicht vertragsgemäß, so ist der Auftragnehmer zur Beseitigung dieses Mangels verpflichtet. Dies gilt nicht, wenn der Mangel für die Interessen des Kunden unerheblich ist oder auf einem Umstand beruht, der dem Kunden zuzurechnen ist. Liegt ein nicht wesentlicher Mangel vor, so kann der Kunde die Abnahme nicht verweigern, wenn der Auftragnehmer seine Pflicht zur Beseitigung des Mangels ausdrücklich anerkennt.

8.  Nach Abnahme der Reparatur haftet der Auftragnehmer für Mängel der Reparatur, zu denen auch das Fehlen ausdrücklich zugesicherter Eigenschaften gehört, die innerhalb von 12 Monaten nach Abnahme auftreten, in der Weise, daß er die Mängel zu beseitigen hat. Diese Haftung beschränkt sich auf Vorsatz , grobe Fahrlässigkeit oder Materialfehler und erlischt bei unsachgemäßer Verwendung des Reparaturgegenstandes